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FÜR MANN UND FRAU

UROLOGIE - ANDROLOGIE - SEXUALMEDIZIN

Urologie ist für Frauen und Männer in gleicher Weise bedeutsam und umfasst sowohl Erkrankungen der Harnwege als auch der Sexualorgane. In verschiedenen Lebensphasen gibt es sehr unterschiedliche Fragestellungen, die in einer geschützten Atmosphäre und ohne Scheu angesprochen werden können.

Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch unter Einbeziehung von Vorbefunden erfolgen eine Harnuntersuchung sowie eine Ultraschalluntersuchung von Nieren und Harnblase, bei Männern ein schmerzloser Tastbefund der Prostata und eine PSA- Blutwertbestimmung. 

Makrohämaturie (Blutbeimengungen im Harn), Harndrang und Missempfindungen beim Wasserlassen sollten dringend durch eine Blasenspiegelung abgeklärt werden. Diese Urethrozystoskopie kann in Lokalanästhesie in der Ordination erfolgen. 

Entzündliche Erkrankungen der Harnwege

Diese sind bei bei Frauen und Männern unterschiedlich häufig und werden in Abhängigkeit von der Lokalisation und dem Schweregrad antientzündlich und antibiotisch behandelt:

  • Zystitis (Harnblasenentzündung)
  • Epididymitis (Nebenhodenentzündung)/ Orchitis (Hodenentzündung)
  • Prostatitis (Prostataentzündung)

Nierensteinerkrankungen

Von Nieren- und Harnleitersteinen sind Männern und Frauen im Verhältnis 4:1 betroffen. Nierensteine (Nephrolithiasis) bilden sich im Hohlraumsystem der Nieren, sind dort praktisch asymptomatisch, können aber unbehandelt, bei entsprechender Größe, zum Funktionsverlust der Nieren führen.

Tritt ein Nierenstein in den Harnleiter (Ureterolithiasis) ein, kommt es meist zu heftigen Koliken (Schmerzen im Bereich der Nieren mit Übelkeit und Erbrechen) und je nachdem, in welchem Harnleiterabschnitt der Stein stecken bleibt, zu Schmerzen mit Ausstrahlung bis in den Unterbauch und Hoden bzw. bis in die Schamlippen bei der Frau.

Geht ein Harnleiterstein nicht spontan ab, muss mittels Nierensteinzertrümmerung bzw. operativ eingegriffen werden. 

Tumorerkrankungen

Der Prostatakrebs ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes, verursacht im Frühstadium allerdings keine Symptome. Früherkennungsuntersuchungen werden ab dem 45. Lebensjahr empfohlen. Ein erhöhter PSA-Wert muss nicht zwingend auf ein Prostatakarzinom hinweisen, sondern kann auch mit der Größenzunahme der Prostata bzw. einer Prostataentzündung in Zusammenhang stehen.

Tumorbehandlung und Tumorchirurgie sind Teil eines fächerübergreifenden Behandlungskonzeptes – als Oberärztin an der Klinik Hietzing kann ich die geeigneten Behandlungsmaßnahmen im Krankenhaus begleiten.

Sexualmedizin für Frau und Mann

Sexualität ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis und Menschenrecht.
Sexuelle Gesundheit sollte immer als Teil der Gesamtgesundheit gesehen werden und diese gilt es zu erhalten.

Gegenstand der Sexualmedizin ist die Erkennung, Abklärung, Behandlung, Prävention und Rehabilitation von Störungen oder Erkrankungen, welche die sexuellen Funktionen, das sexuelle und / oder partnerschaftliche Erleben und Verhalten sowie die geschlechtliche Identität betreffen.

VORSORGE – für junge und ältere Patienten

Für den Mann

Die allgemeine Empfehlung für den Beginn von Früherkennungsuntersuchungen ist das 45. Lebensjahr. Ein erhöhter PSA-Wert muss nicht zwingend auf ein Prostatakarzinom hinweisen, sondern kann auch mit der Größenzunahme der Prostata bzw. einer Prostataentzündung in Zusammenhang stehen.

Gutartige Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie)

Jede Prostata wächst mit zunehmendem Alter; Beschwerden äußern sich durch:

  • Abschwächung des Harnstrahls
  • Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung bis hin zu einem akuten Harnverhalt
  • Wiederkehrende Infekte der Harnorgane
  • Mehrmaliges nächtliches Wasserlassen
  • Bildung von Blasensteinen

Die Therapie der benignen Prostatahyperplasie erfolgt überwiegend konservativ - medikamentös, fallweise auch operativ: Ausschälen des Prostatagewebes durch die Harnröhre (TURP= transurethrale Resektion der Prostata) oder SPE (suprapubische Prostataenukleation mit Bauchschnitt).

Für die Frau

Die Senkung des Beckenbodens und die damit verbundene Harninkontinenz mit Zunahme der Anfälligkeit für Harnwegsinfekte tritt in zwei Lebensphasen besonders häufig auf: 

  • Bei jungen Müttern in der Phase nach der Geburt, wenn die Muskulatur stark gedehnt wurde.
  • Bei älter werdenden Patientinnen durch Erschlaffen des Gewebes und hormonelle Veränderungen.

Rechtzeitige Behandlung und aufklärende Gespräche helfen Scham und Symptome zu lindern.

Fächerübergreifende Zusammenarbeit

Durch die nahe Beziehung von Harnblase, Gebärmutter oder Hoden und Darm sind Erkrankungen in der Region des Beckenbodens oft nur durch die fächerübergreifende Zusammenarbeit mit der Gynäkologie und Darmchirurgie zu behandeln - mit den Ärzten der anderen Fachgebiete arbeite ich in der Ordination eng zusammen. Physiotherapie mit urologischem Schwerpunkt unterstützt bei postoperativen Inkontinenzbeschwerden ebenso wie bei Beckenbodenschwäche nach der Geburt.

OÄ Dr. Bosede Oluwatoyin Baldauf ist Fachärztin für Urologie und Andrologie und Sexualmedizinerin an der Urologischen Abteilung der Klinik Hietzing.

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